35. Sindelfinger Hallenfußball-Gala 2017/2018 | 16.12.17 - 14.1.18
35. Sindelfinger Hallenfußball-Gala 2017/2018 | 16.12.17 - 14.1.18

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Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung - SZ/BZ

Berichte 2014/2015

Der Stammgast auf der Glaspalast-Tribüne

So sehen Sieger aus: Der 1. FC Nürnberg II gewinnt die 32. Sindelfinger Hallenfußball-Gala und streicht die Siegprämie von 2500 Euro ein. Im 9-Meterschießen setzte sich der Regionalligist gegen die 2. Mannschaft der Stuttgarter Kickers mit 7:6 Toren durch

13.1.15 | SZ/BZ-Online

Von Daniel Krauter und Edip Zvizdiç
Bild: Photo 5

Enzo Marchese, Kapitän der Stuttgarter Kickers, drückte der zweiten Mannschaft am Finaltag der Sindelfinger Hallen-Gala einmal mehr die Daumen

In den vergangenen beiden Jahren bei der Hallenfußball-Gala das beste Team aus dem Kreis Böblingen, war für den TSV Eltingen in diesem Jahr bereits nach der Vorrunde Schluss. Als Gruppenletzter beendete der Landesligist seine Teilnahme und durfte sich im letzten Spiel gegen die Spvgg Holzgerlingen gleich doppelt ärgern. Nach einem Revanchefoul musste Edeltechniker Erdi Kocaoglu – in den vergangenen beiden Jahren jeweils in der SZ/BZ-Mannschaft des Turniers – mit Rot vom Feld. Timo Heinemann, ehemals beim GSV Maichingen aktiv, nahm das Aus seiner Mannschaft gefasst auf. „Wir haben große Verletzungssorgen. Mit der Truppe war leider nicht mehr drin.“

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„Wenn man so überheblich spielt, darüber hinaus auch noch dermaßen arrogant auftritt, dann hat man es gar nicht verdient, hier weiterzukommen.“ Das Resümee von Hanjo Kemmler, Trainer des FC Gärtringen, über den Gala-Auftritt seiner Mannschaft fiel hart aus, traf den Nagel aber voll auf den Kopf. Vor allem das letzte Gruppenspiel gegen den TSV Schönaich, als der Gala-Gewinner von 2012 das Weiterkommen noch in der Hand hatte, glich einer Bankrotterklärung. Mit 0:5 verabschiedete sich die Nummer eins aus dem Kreis Böblingen sang- und klanglos aus dem Glaspalast. „Meine Spieler haben heute deutlich vor Augen geführt bekommen, dass es auch in der Halle und gegen unterklassige Mannschaften nicht mit Halbgas geht“, sagte ein bitter enttäuschter FCG-Coach.

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Traditionell als Zuschauer am Finaltag im Glaspalast vor Ort ist Enzo Marchese. Der Kapitän der Stuttgarter Kickers drückte der eigenen Zweiten die Daumen und hatte mit Manuel Fischer, Nick Fennell, Sandrino Braun und Shkemb Miftari gleich noch die halbe Drittliga-Truppe mit dabei. Ebenfalls im Schlepptau war Marcheses ehemaliger Mitspieler Dirk Prediger – seines Zeichens bester Spieler der Hallen-Gala in 2010 –, der sich inzwischen beim badischen Verbandsligisten 1. CfR Pforzheim verdingt.

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Raus ohne Applaus hieß es für die U23 der SG Sonnenhof-Großaspach. Hatte im letzten Jahr noch das erste Team den Turniersieg davongetragen, konnte die Reserve heuer nicht in die viel zu großen Fußstapfen treten. Das Team um den ehemaligen Sindelfinger Vladimiros Gkiagkiaev verabschiedete sich bereits nach der ersten Gruppenphase aus dem Turnier. Nicht mitwirken konnte der Ex-Sindelfinger Christopher Paurevic, der nur zu gerne an alter Wirkungsstätte aufgelaufen wäre. „Schade, aber mich hat eine Grippe flachgelegt. Ich habe es dennoch genossen, hier im Glaspalast meine alten Kollegen zu sehen.“

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Einer von Paurevics Nachfolgern in der Vierer-Abwehrkette des VfL Sindelfingen ist Roberto Klug. In der vorigen Woche hatte sich der hochgewachsene Defensivspieler dem VfL angeschlossen und feierte nun bei der Hallenfußball-Gala sein Debüt im Sindelfinger Dress. „Es war bereits das dritte Mal, dass sich die Sindelfinger um mich bemüht hatten, jetzt konnte ich nicht mehr ablehnen“, kommentierte Roberto Klug den Wechsel von den SF Gechingen. „Und jetzt freue ich mich auch auf die neue Mannschaft.“

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Unter dem Motto „Genießen und nicht abschlachten lassen“ stand der Auftritt des TSV Steinenbronn. „Ich denke, das ist uns gegen ausnahmslos höherklassige Gegner gelungen – auch wenn wir alle Spiele verloren haben“, zog Trainer Salvatore Di Dio nicht unzufrieden Bilanz. Der B-Ligist trat als Ersatz für den Landesligisten VfB Friedrichshafen an. „Eine tolle Geste von den Turnierorganisatoren, dass sie uns die Möglichkeit gegeben haben, hier beim Hauptturnier zu spielen“, bedankte sich der Steinenbronner Coach. „Auch wenn es kurzfristig kam, hatte ich die Mannschaft binnen einer Stunde zusammen.“

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Bei den Stuttgarter Kickers II stand Tobias Trautner im Tor. Der Sohn des ehemaligen VfB Stuttgart-Keeper Eberhard „Ebbo“ Trautner scheint das Talent von seinem Vater geerbt zu haben (die SZ/BZ berichtete). Der 19-Jährige zeichnete sich mit einigen sehenswerten Paraden aus und hatte einen großen Anteil an der Endspielteilnahme der „kleinen Blauen“. Im Achtelfinale gegen den SSV Reutlingen stand Trautner besonders im Neunmeterschießen unter Strom. Drei Neunmeter parierte der Kickers-Torhüter und konnte sich anschließend eine provozierende Geste in Richtung der zahlreich erschienenen SSV-Fans nicht verkneifen. Die hatten damit schnell einen Buhmann gefunden.

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Ein beeindruckendes Turnier im Sindelfinger Glaspalast absolvierte der TSV Schönaich, um dann letztlich doch sang- und klanglos im Achtelfinale rauszufliegen. „Das war eine Kopie vom vergangenen Jahr“, fasste Trainer Ismail Yaman, im Wissen um die vertane Chance, den Turnierverlauf bei der Hallenfußball-Gala zusammen. Vor Jahresfrist scheiterte der spielstarke Bezirksligist mit 0:6 an den Stuttgarter Kickers II. Dieses Jahr war für die Schönaicher der spätere Turniersieger 1. FC Nürnberg II beim 0:5 eine Nummer zu groß. „Wir sind wieder blindlings in das Spiel gestürmt und haben bitter dafür bezahlt“, war Ismail Yaman enttäuscht.

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Von Traumtoren und Fahrkarten

Die Sekunden der Entscheidung: Der 1. FC Nürnberg II setzt sich im Finale im Neunmeterkrimi gegen die Stuttgarter Kickers II durch. Bilder: Photo 5

12.1.15 | SZ/BZ-Online

Die 32. Sindelfinger Hallenfußball-Gala im Sindelfinger Glaspalast bringt jede Menge Leckerbissen, eine Überraschungsmannschaft aus dem Kreis Böblingen und glückliche Franken

Von Edip Zvizdiç, Daniel Krauter und Jürgen Wegner

In einem denkwürdigen Finale bei der Hallenfußball-Gala hat sich der 1. FC Nürnberg II im Glaspalast den Titel gesichert. Endspielgegner Stuttgarter Kickers II lag in einem hochklassigen Finale nach zwei Treffern von Marco Koch bis 50 Sekunden vor der Schlusssirene mit 2:0 in Führung. Die Nürnberger kamen durch Julian Pötzinger und Christopher Theisen doch noch zum 2:2. Im Neunmeterschießen leistete sich ausgerechnet der Doppeltorschütze einen Aussetzer. Mit dem 7:6-Erfolg sicherten sich die Clubberer den Siegerscheck in Höhe von 2500 Euro. Die Kickers, die ihren dritten Titel im Glaspalast verpassten, nahmen 1250 Euro mit. Als Dritter – dotiert mit 500 Euro – beendete Gala-Rekordsieger Karlsruher SC das Turnier. Im kleinen Finale setzten sich die Badener mit 4:3 gegen den VfL Herrenberg durch.

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Steffen Hirth ärgerte sich über seinen Fehlschuss vom Neunmeterpunkt im Achtelfinale gegen den VfL Herrenberg, nahm das Ausscheiden nach der 0:1-Niederlage letztlich aber mit einer große Prise Humor hin. Der Darmsheimer Offensivspieler erinnerte an den legendären Patzer seines Trainers, dem bei der Hallenfußball-Gala 2008 im Halbfinale gegen den SSV Reutlingen das gleiche Malheur passiert war. „Jetzt bin ich im Tobias-Lindner-Club.“

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Einen guten Eindruck hinterließ bei der Hallenfußball-Gala der TSV Ehningen. Der Bezirksligist spielte sich in die Zwischenrunde und bot auch hier dem TSV Schönaich und der U23 der Stuttgarter Kickers Paroli. Nach zwei Niederlagen ohne eigenen Torerfolg war das Turnier für die Ehninger vorbei. Coach Zeljko Milcic hatte das Gefühl, dass „mehr drin gewesen wäre. Das Gesamtbild war in Ordnung, aber wenn man mehr will, dann muss man auch bereit sein, mehr zu investieren. Meine Spieler haben im Abschluss rumgeeiert und die Chance verpasst, gegen Reutlingen und seine 200 lautstarken Fans zu spielen.“

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Ein durch und durch zufriedenes Fazit zog Dieter Grieb. Der Trainer des TSV Dagersheim freute sich mit seinen Spielern über den Vorstoß in die Zwischenrunde. „Ehrlich gesagt hatte keiner erwartet, dass wir nur mit einer Niederlage aus dieser Gruppe rauskommen. Das ist hammermäßig.“ In der Zwischenrunde trafen die Dagersheimer am Sonntagmittag auf den SGV Freiberg und den GSV Maichingen. Vor allem die beiden ehemaligen Maichinger Marco Eichler und David Boahen fieberten dem Treffen mit den Ex-Kollegen entgegen, mussten sich letztlich aber nach zwei Niederlagen aus dem Turnier verabschieden.

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Nichts zu holen gab es für den erfolgreich durch die Qualifikation gegangenen VfL Sindelfingen II. Mit nur einem Zähler – 2:2 gegen den TV Flein – verabschiedete sich die Mannschaft von Kurt Müller sang- und klanglos vom Turnier. „Wir hätten uns viel besser verkaufen müssen“, war der VfL-Coach enttäuscht. „Teilweise haben wir Anfängerfehler gemacht, vor allem beim Wechseln.“ Ganz besonders stieß Kurt Müller aber etwas anderes auf. „Zwei meiner Spieler haben noch am Morgen mit der A-Jugend ein Futsal-Turnier gespielt, kommen hier verletzt an, verschweigen das aber. Und ich musste anderen, fitten Spielern absagen.“

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Viel mehr drin war in diesem Jahr für die Spvgg Holzgerlingen. Die Mannschaft von Bernd Gluiber hielt das Ticket für das Viertelfinale schon in den Händen, ließ es sich in der Runde der letzten 16 aber doch noch entreißen. In den Schlusssekunden erzielte der VfB Neckarrems den 2:2-Ausgleich. Im folgenden Neunmeterschießen hatten die Holzgerlinger ihr Pulver verschossen. Thomas Hahn, David Koch und Cai van Cour vergaben allesamt ihre Versuche. „Ein 0:3 wäre leichter zu verkraften“, ärgerte sich Bernd Gluiber. „Am Ende haben wir uns nicht clever angestellt. Anstatt abzusichern, gehen wir vorne drauf. Das ist so schade, weil wir uns nach unserem etwas holprigen Start gesteigert haben und insgesamt ein sehr gutes Turnier gespielt haben.“

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Den inoffiziellen Titel um das Tor des Turniers teilten sich Alexander Zamzow vom GSV Maichingen und Steffen Lauser von der Spvgg Holzgerlingen. Während Alexander Zamzow seinen GSV aus der eigenen Hälfte in buchstäblich allerletzter Sekunde in das Neunmeterschießen gegen den Karlsruher SC II rettete, düpierte Steffen Lauser mit einem feinen Lupfer von der Mittellinie Luis Rodrigues, den Torhüter vom VfB Neckarrems.

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In den Reihen des Karlsruher SC II brillierte Muhammed Calhanoglu, der kleine Bruder des Bundesliga-Profis Hakan Calhanoglu. In der Gruppenphasen-Begegnung gegen den FC Gärtringen zeigte der Mittelfeldspieler, dass der Ball durchaus sein Freund ist und markierte den 1:0-Führungstreffer für den KSC II. Bei der sehenswerten Begegnung, die 3:3 unentschieden endete, stellte Gärtringens Janik Michel, seine Extraklasse einmal mehr unter Beweis. Der Torschütze vom Dienst erzielte zwei Treffer für seine Mannschaft. Sein Lupfer zum 3:1 ließ die Zuschauer auf der Tribüne mit der Zunge schnalzen. Zur Belohnung durfte sich Michel über einen Gutschein von der Turnierleitung freuen.

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Raus mit Applaus

GSV-Trainer Wolfgang Lamitschka (links) freut sich gemeinsam mit seinen Spielern über den Ausgleichstreffer in letzter Sekunde zum 2:2 gegen den KSC II.

12.1.15 | SZ/BZ-Online

Der GSV Maichingen scheitert nach starken Leistungen im Achtelfinale am Karlsruher SC II

Der GSV Maichingen liegt gegen den Karlsruher SC II im Achtelfinale bei der Hallenfußball-Gala im Sindelfinger Glaspalast mit 1:2 hinten. Es sind nur noch drei Sekunden zu spielen, die Messe scheint gelesen zugunsten der Badener. Da fasst sich Alexander Zamzow ein Herz. Maichingens Nummer 16 zieht auf Höhe des eigenen Strafraums ab und quasi mit dem Schlusspfiff zappelt der Ball in den Maschen. Nun kennt die GSV-Bank kein Halten mehr. Die Maichinger Spieler und Trainer Wolfgang Lamitschka schwingen sich über die Bande und liegen sich in den Armen. Keine fünf Minuten später hat der GSV Maichingen gegen das Oberligateam KSC II mit 6:7 nach Neunmeterschießen verloren. So eng liegen Freud und Leid im Fußball beieinander.

Trotz der unglücklichen Niederlage gegen den großen Favoriten sieht GSV-Trainer Wolfgang Lamitschka keinen Grund, Trübsal zu blasen: „Bei uns braucht niemand den Kopf hängen zu lassen. Wir haben uns bei der Hallen-Gala sehr gut präsentiert. Wir sind als kompakte Einheit aufgetreten. Vor dem Turnier war das Minimalziel das Erreichen des Achtelfinales. Das haben wir auf eindrucksvolle Art und Weise geschafft.“

Am Samstagabend bei der Gruppenphase zur Endrunde hatte der Bezirksliga-Tabellenführer noch Anlaufschwierigkeiten und spielte gegen Weilimdorf 1:1. Der GSV sollte sich aber im weiteren Turnierverlauf steigern und zeigte bereits beim 0:0 gegen die Stuttgarter Kickers II eine starke Leistung. Das 6:1 gegen Cleebronn war dann so etwas wie die „Initialzündung“ für Wolfgang Lamitschka. Ein 3:0-Erfolg gegen Steinenbronn sicherte die Endrundenteilnahme. Und auch in der Finalrunde knüpfte die Lamitschka-Elf an die starke Form der Bezirksligasaison an und bezwang den TSV Dagersheim mit 1:0 und Oberligist SGV Freiberg mit 3:2.

Im Neunmeterschießen des Achtelfinales gegen den KSC II zog der GSV dann unglücklich den Kürzeren. Ein Fehlschuss von Alexander Adis besiegelte das Aus. „Wir haben uns als guter Gastgeber präsentiert. Wir haben den Oberligateams aus Freiberg, den Kickers II und dem KSC II Paroli geboten. Das ist aller Ehren wert und gibt uns zusätzlichen Schwung für die Bezirksligasaison“, so Wolfgang Lamitschka.

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Schütt schaut schon nach vorn

Teambesprechung beim VfL Sindelfingen.

12.1.15 | SZ/BZ-Online

Der Unmut im Lager des VfL Sindelfingen nach dem frühen Aus ist schnell verraucht

Die Auftritte des VfL Sindelfingen beim eigenen Turnier waren in den letzten Jahren selten von Erfolg gekrönt. Weder unter Trainer Willi Zimmermann noch unter dessen Nachfolger Thomas Dietsche wusste der VfL im Glaspalast zu überzeugen. Mehr als das Achtelfinale sprang für den aktuellen Landesliga-Spitzenreiter nicht heraus.

Rühmliche Ausnahme war der dritte Platz 2006, als die Sindelfinger ihre beste Platzierung überhaupt erreichten. Zwar genießt auch bei Maik Schütt die Feldrunde absolute Priorität, dennoch wollte der seit Saisonbeginn amtierende VfL-Trainer eine erfolgreiche Premiere im Glaspalast feiern. „Beim eigenen Turnier sehe ich uns in der Pflicht, so lange wie möglich dabei zu sein“, formulierte Maik Schütt ehrgeizige Ziele.

Dass es letztlich nur zum Vorstoß in die Zwischenrunde reichte, war für den Sindelfinger Coach aber trotzdem kein Beinbruch: „Wir haben das Böblinger Turnier gewonnen, hier mit dem Sprung in den Finalsonntag unser Soll erfüllt.“ Über Kleinigkeiten regte sich der VfL-Trainer dennoch auf. So unter anderem im ersten Zwischenrundenspiel gegen den TV 89 Zuffenhausen über die fahrige Spielweise seines Teams. „Diese Partie haben wir verschlafen und vergeben darüber hinaus auch noch zwei Neunmeter“, sagte Maik Schütt. Samet Öztürk und Kapitän Daniel Kniesel scheiterten an Schlussmann Angelos Grantsanlis.

Das Ausscheiden hakte der VfL-Coach schnell ab. „In zwei Wochen gilt unser Augenmerk der Saison auf dem Feld. Daran werden wir gemessen, dort haben wir Ziele – und die sind wichtiger.“

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Darmsheim bleibt eine Bank

Starke Leistung: Manuel Zeile und der TV Darmsheim.

12.1.15 | SZ/BZ-Online

Der TVD hat wieder einmal jede Menge Spaß an seinem  Lieblingsturnier

Auf den TV Darmsheim ist Verlass – auf und abseits des Kunstrasens im Sindelfinger Glaspalast. Durfte man sich am frühen Freitagabend noch Sorgen machen um die Mannschaft von Tobias Lindner, waren diese zu vorgerückter Stunde weggewischt.

Als einer der beiden besten Gruppendritten gelang dem Landesligisten der Sprung in die Zwischenrunde. Nicht nur Sigrid Lindner wird ein Stein vom Herzen gefallen sein. Die Mutter von Tobias Lindner hatte sich vorab eine Dauerkarte für das gesamte Final-Wochenende der Hallenfußball-Gala zugelegt. „Ich hoffe, dass sie diese auch voll ausnutzen kann“, war sich der Sohnemann nach den beiden Niederlagen zum Auftakt noch nicht sicher.

Letztlich ging das Vorhaben, am Sonntag noch dabei zu sein, aber gut aus. Auch die Organisatoren des VfL Sindelfingen und GSV Maichingen haben das Weiterkommen des TVD mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen, sorgen doch die Darmsheimer stets für allerbeste Stimmung – sowohl im weiten Rund des Glaspalasts als auch nach den Spielen an der Pilsbar im Spiegelsaal. Tobias Lindner war zurecht stolz auf die Hundertschaft Darmsheimer Fans im Glaspalast. „Das gibt es nur bei uns. Die Unterstützung der Fans hat uns bis ins Achtelfinale getragen.“

Das Aus ereilte den TVD in der Runde der letzten 16 gegen den VfL Herrenberg. Der Stimmung tat das keinen Abbruch. Tobias Lindner war zufrieden und wusste die Gala richtig einzuordnen. „Wir haben nicht mehr die Hallentruppe wie noch vor ein paar Jahren, aber die Jungs haben sich nach sechs Wochen Pause vom Fußball voll reingehauen. Mehr war dieses Mal nicht drin. Nun konzentrieren wir uns ganz auf den Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga.“

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Hoher Besuch

Slobodan Komljenovic verging am Ende doch noch das Lachen.

12.1.15 | SZ/BZ-Online

Aschaffenburg kommt mit einem Ex-Nationalspieler an der Bande

Seine Premiere bei der Hallenfußball-Gala feierte der SV Viktoria Aschaffenburg. Am Samstagmorgen erst angereist, tat sich der Bayernligist zu Beginn noch etwas schwer, kam dann aber immer besser ins Rollen. Durch die erste Gruppenphase marschierte das Team von Ex-Profi Slobodan Komljenovic letztlich locker mit vier Siegen.

Der ehemalige jugoslawische Nationalspieler fand großen Gefallen am Turnier im Glaspalast – und an der Spielweise seiner Mannschaft. „Meine Spieler haben Spaß, das sieht man“, war Slobodan Komljenovic zufrieden. „Wir haben vergangene Woche unser eigenes Turnier gewonnen und die Jungs sind heiß, auch hier weit zu kommen.“ Die weiße Weste der Aschaffenburger blieb auch nach zwei 5:0-Siegen in der Zwischenrunde gegen den SKV Rutesheim und den FC Wangen weiterhin unbefleckt.

Erst im Achtelfinale kamen die ersten dunklen Wolken auf. Gegen den Freiburger FC rettete sich Aschaffenburg – nach einer Roten Karte in Unterzahl – gerade so ins Neunmeterschießen. Im Viertelfinale und nach drei Zeitstrafen war aber Schluss für den Turniermitfavoriten. Gegen die Stuttgarter Kickers unterlag der Bayernligist mit 0:2 und präsentierte sich dabei auch noch als schlechter Verlierer.

Kurzzeitig dachten die Aschaffenburger sogar daran, das Spiel vorzeitig zu beenden. Von diesem Vorhaben konnte sie die WFV-Turnieraufsicht abhalten.

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Nürnberg gewinnt die Sindelfinger Hallen-Gala

SZ/BZ-Online

11.1.15 | SZ/BZ-Online

Nach Parkplätzen musste mancher Fußball-Fan bei der Hallenfußball-Gala im Sindelfinger Glaspalast lange suchen. Das größte Amateurturnier Deutschlands war am Sonntag ein Publikumsmagnet. Als einziger Verein aus dem Kreis Böblingen schaffte es der VfL Herrenberg als Vierter bis zu den Fleischtöpfen und spielte 250 Euro in die Vereinskasse. Im Spiel um Platz drei unterlagen die Herrenberger dem Karsruher SC. Den Turniersieg und die damit verbundenen 2500 Euro holten sich die Spieler des 1. FC Nürnberg II. In einem packenden Finale lagen die „Clubberer“ gegen die Stuttgarter Kickers II 45 Sekunden vor Schluss mit 0:2 hinten um sich dann doch noch ins Neunmeterschießen zu retten. Die Mannschaften aus dem Kreis Böblingen scheitertet – außer dem VfL Herrenberg – reihenweise im Achtelfinale. So der TV Darmsheim, die Spvgg Holzgerlingen, der TSV Schönaich und der GSV Maichingen. Für den VfL Sindelfingen war schon in den Gruppenspielen am Sonntag Schluss. Auch deshalb, weil Samet Öztürk und Daniel Kniesel jeweils Neunmeter verschossen.

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Paukenschläge zum Auftakt

Max Bukta und der TV Darmsheim kamen spät auf Touren – aber nicht zu spät. Bild: Photo 5

10.1.15 | SZ/BZ-Online

Von Edip Zvizdiç

Böblingen raus, Darmsheim kriegt gerade noch die Kurve. Das steht am Ende des ersten Hauptrundentags der Hallenfußball-Gala im Sindelfinger Glaspalast. Für den Finalsonntag qualifizierten sich am Freitagabend: TV Darmsheim, VfL Herrenberg, SKV Rutesheim, SC Offenburg, DJK Memmingen, Kehler FV, N.A.F.I. Stuttgart, Freiburger FC.

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Einen miserablen Start in das Hauptturnier erwischte der TV Darmsheim. Die Mannschaft von Tobias Lindner unterlag dem DJK SV Ost Memmingen mit 1:2 und war schon nach der ersten Partie unter Zugzwang. Gegen den Qualifikanten aus der Kreisliga Allgäu gelang nur Kapitän Björn Holz ein Torerfolg. Nach dem 2:1-Sieg gegen den FC Viktoria Backnang begann das große Zittern. Letztlich unbegründet, denn als einer der beiden besten Dritten schaffte der TVD den Sprung in die Zwischenrunde. „Wir mussten uns in das Turnier beißen, aber mit großem Kampf haben wir uns den Finalsonntag verdient“, so Tobias Lindner.

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Premiere bei der Hallenfußball-Gala feierte der SV Deckenpfronn. Die Mannschaft von Michael Steger, im Glaspalast betreut von Co-Trainer Jochen Wild, zeigte kaum Anpassungsschwierigkeiten auf dem Kunstrasen in Sindelfingen, zahlte aber vor allem gegen den Oberligisten Kehler FV im zweiten Spiel Lehrgeld. Nichtsdestotrotz zog sich der Bezirksligist achtbar aus der Affäre und unterlag nur mit 1:2. Den ersten Treffer der Deckenpfronner Gala-Geschichte markierte Steffen Gärttner. „Dieses Turnier ist eine tolle Möglichkeit für meine jungen Spieler, um wichtige Erfahrungen zu sammeln“, war Jochen Wild mit dem Auftreten seines Teams zufrieden. Mit Jonathan Zeiss, Patrick Wolf und Kevin Wolf hatte der Deckenpfronner Co-Trainer gleich drei A-Jugendliche mit an Bord. Nach der 1:2-Niederlage gegen NAFI Stuttgart war ein Weiterkommen nicht mehr möglich. „Egal, wir haben uns insgesamt gut verkauft“, zog Jochen Wild Bilanz. „Meine Spieler haben viel gelernt, im nächsten Jahr peilen wir dann die Zwischenrunde an.“

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Noch schlechter erging es der SV Böblingen. Gegen NAFI Stuttgart, den amtierenden deutschen Futsal-Meister, hatte der Gala-Rekordsieger zum Auftakt beim 0:1 das Nachsehen. Als auch das zweite Spiel gegen den A-Ligisten (Enz-Murr) TSV Benningen mit 0:1 in die Hose ging, war das Vorrunden-Aus für die Mannschaft von Mario Estasi praktisch schon besiegelt. „Wir hatten uns mehr vorgenommen“, war der SVB-Coach enttäuscht. Die folgende 2:3-Niederlage gegen den Oberligisten Kehler FV beendete die Hoffnungen der Böblinger auf den fünften Turniererfolg im Glaspalast. „Das ist bitter, wir hätten nämlich jedes der Spiele gewinnen können“, sagte Mario Estasi.

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Premiere bei der Hallenfußball-Gala feierte der SV Deckenpfronn. Die Mannschaft von Michael Steger, im Glaspalast betreut von Co-Trainer Jochen Wild, zeigte kaum Anpassungsschwierigkeiten auf dem Kunstrasen in Sindelfingen, zahlte aber vor allem gegen den Oberligisten Kehler FV im zweiten Spiel Lehrgeld. Nichtsdestotrotz zog sich der Bezirksligist achtbar aus der Affäre und unterlag nur mit 1:2. Den ersten Treffer der Deckenpfronner Gala-Geschichte markierte Steffen Gärttner. „Dieses Turnier ist eine tolle Möglichkeit für meine jungen Spieler, um wichtige Erfahrungen zu sammeln“, war Jochen Wild mit dem Auftreten seines Teams zufrieden. Mit Jonathan Zeiss, Patrick Wolf und Kevin Wolf hatte der Deckenpfronner Co-Trainer gleich drei A-Jugendliche mit an Bord. Nach der 1:2-Niederlage gegen NAFI Stuttgart war ein Weiterkommen nicht mehr möglich.

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Auf Stippvisite im Glaspalast war der ehemalige Böblinger Jugendspieler Tevfik Altindag. Mittlerweile schnürt der 26-Jährige für den türkischen Zweitligisten Adanaspor die Kickstiefel. Ein Fan der Hallenfußball-Gala ist er dabei nach wie vor. Kein Wunder: Vor zwei Jahren gewann Tevfik Altindag mit dem SSV Reutlingen nicht nur das Turnier im Glaspalast sondern wurde auch noch als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet. „Es ist schön, mit meinen Freunden wieder hier bei diesem Turnier zu sein. Das weckt schöne Erinnerungen.“

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Im entscheidenden Spiel in der Qualifikation noch am TSV Cleebronn gescheitert, darf der TSV Steinenbronn doch noch am Hauptturnier teilnehmen. Durch die kurzfristige Absage des Landesligisten VfB Friedrichshafen wurde ein Platz frei, den die Gala-Organisation an den TSV Steinenbronn vergab. „Es war eine Entscheidung der kurzen Wege“, erklärte Maichingens Abteilungsleiter Gerd Klauß die Vergabe an den TSV. „Außerdem ist Steinenbronn hier jedes Jahr dabei.“ Steinenbronns Trainer Salvatore Di Dio freute sich: „Klasse, dass wir bei der Endrunde mitspielen dürfen.“

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Zurück an alter Wirkungsstätte war Yannick Assenmacher. Der ehemalige Offensivspieler des VfL Sindelfingen trat mit dem Kehler FV im Glaspalast an und erreichte souverän die Endrunde. „Ich freue mich, wieder hier zu sein“, sagte der Blondschopf. „Interessant wird es am Sonntag, wenn ich hoffentlich auf meine alten Kameraden vom VfL treffe.“

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Im letzten Jahr erst im Achtelfinale gescheitert, gab der VfL Herrenberg eine gute Figur ab. Nach drei Spielen war der Sprung in die Zwischenrunde mit sechs Zählern beinahe geschafft. Michael Sattler ärgerte sich dennoch: „Der Auftakt mit dem 4:1 gegen Feuerbach war klasse, danach beim 0:2 gegen Freiburg haben Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben. Aber im dritten Spiel gegen Schorndorf hätten wir mehr für unser Torverhältnis machen müssen. Es wäre bitter, wenn es deswegen am Ende nicht reichen würde.“

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Treffer, Pässe und Paraden

10.1.15 | SZ/BZ-Online

Bester Torwart, beste Spieler – die letzten zehn Jahre im Schnelldurchlauf

Von Jürgen Wegner

2005: Es war das Turnier des Marcus Frohnmayer. Der damalige Keeper des GSV Maichingen kratzte aus den Ecken, was nur irgendwie zu erwischen war. Zwar konnte er nicht verhindern, dass die Grün-Weißen kurz vor den Fleischtöpfen die Segel strichen, zum besten Torwart wurde er trotzdem gewählt. Bester Torjäger war der Munzinger Driton Cermjani mit zehn Treffern, Erol Türkoglu vom Turniersieger TuS Metzingen wurde bester Spieler.

2006: Ein sehr erfolgreiches Jahr für die hiesigen Klubs. Nicht nur, dass die SV Böblingen den Pott holte und damit die Siegprämie von 2500 Euro einstrich und der VfL Sindelfingen mit dem dritten Platz die Topplatzierung aus den 90er Jahren wiederholte – mit 13 Toren schnappte sich der Böblinger Norbert Sawodniok die Torjägerkanone. Bester Spieler wurde Daniel Kniesel vom VfL Sindelfingen, der dem Turnier seinen Stempel aufdrückte.

2007: Von wegen Heimvorteil. Nur Mustafa Akcay von den Stuttgarter Kickers stand als bester Spieler für ein bisschen Lokalkolorit. Bester Torwart wurde Daniel Braunstein vom SV Zimmern. Adem Sari schoss mit neun Treffern den FC 08 Villingen zum Turniersieg.

2008: Der TV Darmsheim erobert die Pilsbar im Spiegelsaal. Marcel Lindner und der Reutlinger Bastian Bischoff teilten sich mit jeweils acht Toren die Torjägerkrone und der TVD schlug im kleinen Finale den FC Gärtringen. Julian Hauser von den Stuttgarter Kickers II war bester Torwart und Thomas Scheuring vom Turniersieger SSV Reutlingen bester Spieler.

2009: Die SGV Freiberg holte sich Pokal sowie Siegerscheck und stellte mit Sven Burckhardt den besten Torwart. Und die Profis des USV Eschen-Mauren traten mit Nationalspielern wie dem Toptorjäger Marco Colocci und dem besten Feldspieler Ronny Büchel an. Das Aha-Erlebnis: Auch in Liechtenstein wird toller Fußball gespielt.

2010: Am Ende ging der SV Böblingen, die bis zum Halbfinale einen ganz feinen Ball gespielt hatte, dann doch die Luft aus. Platz vier für die SVB – da war eindeutig mehr drin. Immerhin brachten Gökhan Akyüz mit zwölf Treffern und Torhüter Malte Bonertz Trophäen mit nach Hause. Mann des Turniers war jedoch Dirk Prediger, der die Stuttgarter Kickers zum Sieg führte.

2011: Der Regionalligist SG Sonnenhof-Großaspach trat mit dem heutigen Trainer von RB Leipzig, Alexander Zorniger, an und schoss einen Gegner nach dem anderen ab. Dies gelang mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Die herausragenden Akteure trugen andere Trikots: Francesco Clemente mit zehn Treffern als bester Torschütze den Dress des USV Eschen-Mauren, Torwart Michael Klippel spielte für Ergenzingen und Sandrino Braun für Pfullendorf.

2012: Am Tag, als die Costa Concordia kippte, stellte der FC Gärtringen den Glaspalast auf den Kopf. Der Außenseiter überzeugte mit tollem Fußball und holte sich völlig überraschend den Pokal. Großen Anteil daran hatte Florian Eipper, der am Ende völlig zurecht den Pokal für den besten Spieler in den Händen hielt. Am meisten Tore schoss Marc Golinski vom SSV Reutlingen, Torhüter Pascal Gassmann vom VfB Neckarrems zeigte die schönsten Paraden.

2013: Gökhan Akyüz zum Zweiten: Der Stürmer der SV Böblingen wiederholte das Kunststück von 2010 und gewann erneut die Torjägerkanone. Diesmal reichten ihm neun Treffer. So viele erzielte außer ihm nur der Reutlinger Marc Golinski, der damit seinen Titel verteidigte – auch das ist ein Novum. Bester Spieler wurde Tevik Altindag, geboren in Böblingen und für Reutlingen am Ball. Derzeit spielt er für Adanaspor in der Türkei. Bester Torhüter war Christian Heinz vom TSV Eltingen.

2014: Mit 13 Treffern schoss Tobias Rühle die SG Sonnenhof-Großaspach zum Sieg. Bester Spieler war der Reutlinger Tomislav Ivezic, bester Keeper Tim Wihr vom SV Seligenporten.

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Das Los der Gastgeber

Thomas Dietsche (hinten) ist heute Abend und am Sonntagmorgen Hallensprecher bei der Sindelfinger Fußball-Gala. Bild: Photo 5/A

9.1.15 | SZ/BZ-Online

„Das war das einzige Mal in meiner Amtszeit, dass wir die Geldränge erreicht haben“, sagt Thomas Dietsche, langjähriger Coach und jetziger Sportlicher Leiter bei den Sindelfinger Fußballern. Vor acht Jahren wurde VfL-Kapitän Daniel Kniesel auch zum besten Spieler des Turniers gekürt.


In den Jahren nach dem Podestplatz passt zum Auftreten des VfL Sindelfingen am besten die Überschrift „Pleiten, Pech und Pannen“. „Mal sind wir im Neunmeterschießen ausgeschieden, mal haben wir uns in  der K.-o-Runde selbst ein Bein gestellt“, so Thomas Dietsche.

Dem ehemaligen VfL-Coach ist noch gut in Erinnerung, wie Mahmut Yorulmaz das Kunststück schaffte, den Ball auf der gegnerischen Linie liegend nicht im Tor unterzubringen. Im Gegenzug machte der spätere Turniersieger SGV Freiberg das entscheidende Tor. Das war im Januar 2009.

Thomas Dietsche: „Es wird immer schwerer die Gala zu gewinnen, denn das ist das beste Amateurturnier in ganz Deutschland.“ Vor zwei Jahren, als der FC Gärtringen im Glaspalast triumphierte, war für den VfL auch vorzeitig Schluss. „Dafür sind wir am Saisonende aber in die Verbandsliga aufgestiegen, und das war mir natürlich viel lieber“, so der ehemalige VfL-Coach.

Seinem Nachfolger Maik Schütt und der Mannschaft drückt Thomas Dietsche am Samstag in der Hauptrunde natürlich die Daumen.

„Das Niveau der Gala ist sehr hoch, doch es wäre toll, wenn der VfL das Achtelfinale erreichen wird“, sagt Thomas Dietsche, der heute Abend und am Sonntagmorgen im Glaspalast den Hallensprecher gibt: „Das macht mir großen Spaß. Als Trainer hatte ich in den vergangenen Jahren nicht die Zeit dafür.“

2014 SG Sonnenhof Großaspach
2013 SSV Reutlingen
2012 FC Gärtringen
2011 SG Sonnenhof Großaspach
2010 SV Stuttgarter Kickers
2009 SGV Freiberg
2008 SSV Reutlingen
2007 FC 08 Villingen
2006 SV Böblingen
2005 TuS Metzingen.

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"Der Endspieltag ist für uns Pflicht"

Sindelfingens Ralf Brenner freut sich auf das Gala-Finale. Bild: Zvivdiç/A

8.1.15 | SZ/BZ-Online

Von Edip Zvizdiç


Das Teilnehmerfeld der Hauptrunde der 32. Hallenfußball-Gala steht.  Grund genug für Ralf Brenner, Abteilungsleiter des VfL Sindelfingen, schon mal einen Blick auf das am kommenden Wochenende im Glaspalast stattfindende Hauptturnier zu werfen. Mit dem bisherigen Verlauf ist der Sindelfinger Fußballboss sehr zufrieden.


Ralf Brenner stand der SZ/BZ am Rande der Hallenfuߟball-Gala Rede und Antwort.

Die 32. Ausgabe der Hallenfuߟball-Gala neigt sich dem finalen Wochenende entgegen. Wie fällt Ihr Zwischenfazit aus?
Ralf Brenner: "Bislang gibt es wenig Grund zur Klage. Lediglich die Tumulte am vorletzten Samstag, die die Disqualifikation zweier Mannschaften nach sich zogen, trüben etwas das Gesamtbild. Ich frage mich immer wieder, ob sich die Vereine über die Auߟenwirkung solcher Aktionen bewusst sind."

Einige wenige haben das kaputt gemacht

Auch beim Mercedes-Benz Junior Cup gab es Ärger mit den Fans von Fenerbahce Istanbul. Ist eine Tendenz zu mehr Gewalt im Fuߟball zu erkennen?

Ralf Brenner: "Nein, so weit will ich nicht gehen, und das darf man auch nicht überbewerten. Denn ansonsten spielt man den Chaoten in die Karten. Die Fans von Fenerbahce Istanbul haben insgesamt eine tolle Stimmung im Glaspalast verbreitet, einige wenige haben das leider kaputt gemacht."

Im vergangenen Jahr gab es auch während der Gala-Endrunde Ąrger mit den Fans des SSV Reutlingen. Der Oberligist ist auch in diesem Jahr wieder dabei. Gibt es Grund zur Sorge?
Ralf Brenner: "Nein, davon gehe ich nicht aus. Auߟerdem appelliere ich an die Vernunft der Fans. Ich hoffe auf eine gute Atmosphäre am Final-Wochenende, aber alles soll in friedlichem Rahmen über die Bühne gehen."

Wer gewinnt die Hallenfuߟball-Gala?
Ralf Brenner: "Das kann ich nicht sagen. Nur so viel: Wir haben mit dem Regionalligisten 1. FC Nürnberg II und sieben Oberligisten ein hochklassiges Feld am Start, da sind einige illustre Namen dabei. Aber auch die unterklassigen Vereine können unter dem Hallendach durchaus eine Rolle spielen. Und genau das macht den Reiz des Hallenfußballs aus."

Der VfL Sindelfingen startet mit der Empfehlung des Turniersieges in Böblingen. Was erwarten Sie von Ihrer Mannschaft? Ist im 32. Jahr dieses Mammutturniers endlich der ersehnte erste Heimerfolg fällig?
Ralf Brenner: "Das wird sehr schwer. Aber ich muss sagen, über den Erfolg in Böblingen habe ich mich sehr gefreut. Zumal wir dort mit vier A-Jugendlichen überraschend den Sieg errungen haben. Im Glaspalast ist für uns der Endspieltag Pflicht. Vor allem wünsche ich mir aber ein verletzungsfreies Turnier."

Und nach dem Turnier setzen sich die Organisatoren des VfL Sindelfingen und GSV Maichingen zusammen und planen schon für das kommende Jahr?
Ralf Brenner: "Die Abschlussbesprechung haben wir dieses Mal schon am 6. Januar abgehalten. Bei uns ist inzwischen alles bestens eingespielt. Wir diskutieren, was wir verbessern können, analysieren neue Ideen und freuen uns bereits auf die 33. Hallenfußball-Gala."

Die Zusage seitens Mercedes-Benz für den kommenden Junior Cup gab es auch schon. Wie wichtig ist das im Hinblick auf die Hallenfuߟball-Gala?
Ralf Brenner: "Den Groߟteil unseres Jahresetats erwirtschaften wir über den Jahreswechsel im Glaspalast. Ohne den Junior Cup könnten wir das Amateurturnier in diesem Rahmen nicht durchführen. Generell würden wir uns auch über eine längerfristige Zusage freuen, um auch mal längerfristig planen zu können. Aber das sind eben die Mechanismen der freien Wirtschaft: In einem Jahr gibt es Kurzarbeit, im nächsten darf man sich auf überstunden einstellen."

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Samet Öztürk sei Dank

Mittwoch, 31.12.14
Von Edip Zvizdiç

VfL Sindelfingen III qualifiziert sich für das Hauptturnier


Der VfL Sindelfingen geht mit zwei Mannschaften bei der 32. Hallenfußball-Gala im Sindelfinger Glaspalast an den Start. Als letztes Team überhaupt qualifizierte sich der VfL Sindelfingen III am späten Montagabend für das Hauptturnier (9. bis 11. Januar). Gegen das bärenstarke Team des SV Ümmet Stuttgart setzte sich der Bezirksligist glücklich mit 6:5 im Neunmeterschießen durch. Gefeierter Mann in VfL-Reihen war Samet Öztürk. Der Flügelflitzer des Landesligisten agierte als Torwart und glänzte dabei mit mehreren gelungenen Paraden und einem gehaltenen Neunmeter. Mit zum Erfolg trugen auch die vier A-Jugendlichen Muhammed Cihan, Husein Djedovic, Martin Körber und Hüseyin Kuyumcu bei. Von VfL-Trainer Kurt Müller bekamen die Youngster ein Extra-Lob: „Das war klasse. Sie haben frischen Wind reingebracht und sich sehr gut geschlagen. Jetzt freuen wir uns alle auf die Endrunde. Das wird ein Bonus und eine gute Erfahrung für die Jungs.“

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Ab Samstag rollt der Ball im Glaspalast

Fußball satt: Heute geht es im Glaspalast los. Beim Finale am 11. Januar ist die Weihnachtsgans längst verdaut. Foto: Daniel Bilaniuk

Samstag, 20.12.14

Von Daniel Bilaniuk

Ab Samstag rollt im Glaspalast der Ball. Bis zum 11. Januar kämpfen Fußballer aller Alters- und Leistungsklassen um Tore, Punkte und Pokale. Um 9.30 eröffnen die TSV Genkingen und die A-Jugend des FV Nürtingen das Mammutturnier. Die Hallenfußballgala hat sich zum größten Amateurturnier Süddeutschlands gemausert. Dazu kommen der Städtecup für Jugend- und AH-Mannschaften – und der Mercedes-Benz Junior-Cup. Für dieses Turnier braucht es jede Menge fleißige Helferhände.

Am Freitagvormittag wird im Glaspalast noch nicht geschossen, gegrätscht oder pariert, sondern gebohrt, gehämmert und geklebt. Die Vorbereitungen für die am Samstag beginnende 32. Hallenfußball-Gala sind in vollem Gange. Mittendrin im Geschehen sind auch Siegfried Seider vom VfL Sindelfingen und Mark Wanner vom GSV Maichingen.

Beide Vereine stellen seit Jahren gemeinsam die drei wöchige Mammutveranstaltung auf die Beine, Seider und Wanner agieren dabei federführend. „Es ist für unsere Vereine jedes Jahr eine Riesenaufgabe, dieses Turnier zu organisieren“, sagt Siegfried Seider, im Alltag Spielleiter der Aktiven beim VfL. So stehen in erster Linie bevor der Ball rollt, zahlreiche Aufgaben an.
„Unsere Hauptaufgabe besteht darin, um das gesamte Spielfeld herum die Holzbanden anzubringen“, beschreibt Tischlermeister Wanner das Aufgabengebiet der helfenden Vereinshände. Nicht unglücklich sind Seider, Wanner und Co. daher, dass der Kunstrasen auch dieses Jahr von Spezialisten der Firma Polytan angeliefert und ausgerollt wird.

Mit „bis zu 300“ und Helfern aus den Reihen des VfL Sindelfingen und des GSV Maichingen rechnet Siegfried Seider in den nächsten drei Wochen. Geld bekommt dafür keiner, „alle machen das rein ehrenamtlich“, betonen Seider und Wanner unisono.

Aus sportlicher Sicht hoffen beide auf schöne Spiele und viele Tore, In erster Linie aber auch auf ein volles Haus. Am ersten Januarwochenende ist das garantiert: Dann nämlich geht im Glaspalast der 25. Mercedes-Benz Junior-Cup über die Bühne. An diesem Wochenende rechnen wir schon mit „gut 4000 Zuschauern pro Tag“, sagt Mark Wanner zu.

Auch das Finalwochenende der Hallen-Gala vom 9. bis zum 11. Januar wird laut Seider „fußballerisch ein ansprechendes Niveau“ bieten. Schließlich greifen dann neben den Siegern der in den Wochen zuvor stattgefundenen Vorturniere – 136 Mannschaften treten in den Qualirunden an – auch die gesetzten höherklassigen Teams ins Turniergeschehen ein.

Ganz besonders setzt Siegfried Seider in diesem Jahr auf Besuch aus dem Allgäu. Der TSG Margrethausen nämlich konnte in den letzten Jahren nicht nur auf die lautstarke Unterstützung seiner zahlreichen Fans zählen, sondern auch auf jene von Bürgermeister und Pfarrer des Ortes. „Wenn Margrethausen spielt, geht an der Pilsbar schon während des Spiel eine Bestellung von 60 Bier ein“, sagt Siegfried Seider augenzwinkernd.

Ein paar Pils weniger reichen Wanner, Seider und Co. am Freitagmittag. Angestoßen wird trotzdem, es gibt auch allen Grund: Die Banden stehen, der Rasen liegt, der Ball kann rollen.

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Wir haben sieben Oberligisten am Start

Die Fans des SSV Reutlingen sorgten bei der letzten Gala für Stimmung auf den Rängen und Randale auf dem Parkplatz vor dem Glaspalast. Foto: Photo 5/A

Donnerstag, 18.12.2014
Von unserem Redakteur Philipp Hamann

 

Am Samstagmorgen ertönt im Sindelfinger Glaspalast der Anpfiff zur 32. Hallenfußball-Gala. „Mit dem 1. FC Nürnberg II, dem Freiburger FC und Viktoria Aschaffenburg sind gleich drei höherklassige Teams zum ersten Mal dabei“, so Maichingens Fußball-Abteilungsleiter Gerd Klauß.

Die SZ/BZ hat sich mit Gerd Klauß, dem Chef der Maichinger Fußballer, die die Gala zusammen mit dem VfL Sindelfingen veranstalten, über das Mammutturnier unterhalten.

Am Samstag gehts los. Steigt bei Ihnen schon das Gala-Fieber?
Gerd Klauß: „Ja klar, obwohl ich sechs Tage vor Heiligabend noch genug zu tun haben. Für die Gala haben wieder einige Mannschaften kurzfristig abgesagt, aus den unterschiedlichsten Gründen. Mal hat der Trainer gewechselt, mal sind zu viele Spieler verletzt.“

Finden Sie auf die Schnelle überhaupt Ersatz?
Gerd Klauß: „Wir haben noch sieben Mannschaften auf der Warteliste. Ich habe alle Vereine nochmals per E-Mail abgefragt, ob sie bei der Gala auch spielen wollen. Bei einem Teilnehmerfeld von 40 Mannschaften wie am Samstag ist man vor unliebsamen Überraschungen nie gefeit.“

Wie ist das Hauptturnier Mitte Januar besetzt?
Gerd Klauß: „Die SG Sonnenhof Großaspach ist nach dem Aufstieg in die 3. Liga nicht mehr dabei. Die Mannschaft ist beim Hauptturnier schon im Trainingslager. Doch mit dem 1. FC Nürnberg II haben wir erneut einen Regionalligisten dabei.“

Wer könnte den Franken auf dem Weg zum Turniersieg in die Suppe spucken?
Gerd Klauß: „Mit Viktoria Aschaffenburg, dem Freiburger FC, die wie Nürnberg II zum ersten Mal im Glaspalast am Start sind, dem SGV Freiberg, Stuttgarter Kickers II, Kehler SV, Karlsruher SC II und dem SSV Reutlingen haben insgesamt sieben Oberligisten gemeldet. Wir hatten im Vorfeld kaum gedacht, dass wir uns da noch steigern können.“

Die Fans des SSV Reutlingen sorgten beim letzten Turnier für Theater auf den Rängen. Wie wollen Sie das dieses Mal verhindern?
Gerd Klauß: „Wir versuchen den SSV Reutlingen morgens spielen zu lassen. Wir sollen aber auch froh sein, wenn Fans in der Halle für Stimmung sogen. Natürlich sollte das immer gesittet ablaufen. Soweit, einen Verein wegen seiner Fans auszuladen, wollen wir nicht gehen. Der SSV Reutlingen nimmt in diesem Winter mit drei Mannschaften teil.“

Der GSV Maichingen führt die Bezirksligatabelle überlegen an. Was darf man von der Mannschaft bei der Gala erwarten?

Als Bezirksligist müssen wir uns hinten anstellen

Gerd Klauß: „Als Bezirksligist müssen wir uns natürlich hinter dem Regionalligisten, den sieben Oberligavereinen und den anderen höher klassigen Mannschaften anstellen. Unser Ziel ist es auf jeden Fall, die Finalspiele am Sonntag, 11. Januar zu erreichen.“

Erlebt der Hallenfußball in diesem Winter eine Renaissance?
Gerd Klauß: „Das glaube ich nicht. Beim Vorturnier stagnieren unsere Anmeldezahlen eher. Es gibt bei uns auch einige Spieler, die sich über die Winterpause freuen und nicht in der Halle spielen wollen.“

Finden Sie genügend Helfer für das Mammutturnier?
Gerd Klauß: „Ja, wir sind ein eingespieltes Team. Da gibt es zwar hier und da mal einen personellen Wechsel, aber in der Breite sind wir ganz gut aufgestellt.“

Sind Sie in den kommenden drei Wochen täglich im Glaspalast?
Gerd Klauß: „Meine Hauptaufgabe bei der Gala ist der Spielplan. Wenn der Ball läuft, ist diese Arbeit gemacht. Ich gehöre natürlich auch zur Gesamtorganisation und deshalb werde ich schon an jedem Gala-Spieltag im Glaspalast sein.“

Info
Alle Informationen rund um die 32. Hallenfußball-Gala im Sindelfinger Glaspalast unter www.hallenfussballgala.de im Internet. Die Vorrunde wird am Samstag, 20. Dezember, Montag, 22. Dezember, Samstag, 27. Dezember, Sonntag, 28. Dezember. Montag, 29. Dezember, ausgetragen. Das Hauptturnier geht vom 9. bis 11. Januar 2015 über die Bühne.

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28. Mercedes-Benz JuniorCup 2018:
5. + 6. Januar 2018
Glaspalast Sindelfingen

Rudolf-Harbig-Str. 10
71063 Sindelfingen
-> Internet

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34. Sindelfinger Hallenfußball-Gala:
Anfahrt
Glaspalast Sindelfingen
Rudolf-Harbig-Str. 10
71063 Sindelfingen
Internet: www.glaspalast.com

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